Tischtennis

Wie alles begann

Die Anfänge des Tischtennissports in Oberriexingen gehen auf das Jahr 1957 zurück.
Es waren die Gründungsmitglieder Erich Geduldig, Roland Geduldig, Kurt Hetzel,
Jürgen Julius, Ewald Schüle und Heinz Tietz, die im September des Jahres auf einer Ausschusssitzung im Rathaussaal die Gründung einer Tischtennisabteilung beantragten.
Nachdem man anfangs nur Freundschaftsspiele bestritt, meldete die Abteilung
bereits ein Jahr nach Gründung eine Herrenmannschaft beim Tischtennisverband Württemberg-Hohenzollern (TTVWH) zur Verbandsspielrunde an.
Um jedoch an regulären Wettkämpfen teilnehmen zu können, benötigte die Mannschaft zu der bereits vorhandenen Platte noch eine weitere.
Der Verein kaufte kurzerhand das Holz, und der damalige Spieler Heinz Tietz stellte zusammen mit Jürgen Julius, der mit etwas Farbe dem Ganzen etwas Schliff gab,
die Platte her. Dass es sich dabei um eine besonders solide Ausführung handelte, wurde später von Heiner Gerngroß bei einem Interview bestätigt. „Die hosch kaum lupfa kenna“, lautete sein Urteil. Zur Einweihung der neuen Platte kam da ein Freundschaftsspiel gegen Untermberg gerade recht, hatte man doch das Hinspiel dort klar verloren.
Da die Farbe jedoch noch nicht ganz trocken war, wollte der Ball einfach nicht so springen wie gewohnt. So kam es, dass die Oberriexinger, die sich schon eine Weile an der neuen Platte eingespielt hatten, diesen „einmaligen“ Heimvorteil nutzen konnten und gegen Untermberg gewannen.
Der Grundstein für den Tischtennissport in Oberriexingen war gelegt.
Der erste große Mannschaftserfolg war schon 1963 der Pokalsieg und die Meisterschaft
in der Kreisklasse B. Durch die Teilnahme an vielen Einzel- und Doppelwettkämpfen,
auf zum Teil sehr stark besetzten Turnieren, steigerten die Spieler ihre Leistung kontinuierlich und erreichten dabei hervorragende Platzierungen. So schaffte es die erste Mannschaft Ende der 60er Jahre den Aufstieg in die Bezirksliga, in der sie 10 Jahre ohne Unterbrechung spielte.

3. Platz beim Mannschaftsturnier
im Mai 1969 in Enzberg.
Von links nach rechts:
Edgar Raff, Erich Amsler,
Paul Albrecht und Roland Geduldig

1975 wurde die erste Mädchenmannschaft gegründet, aus der 1977 dann die
erste Damenmannschaft hervorging. In den 80er Jahren machten die Damen
die Tischtennisabteilung weit über die Bezirksgrenzen bekannt, sowohl im Einzel-
wie auch im Mannschaftssport. Die Mädchen spielten sich bis in die Verbandsliga hinein, der höchsten Spielklasse dieser Altersgruppe. Sehr erfolgreich im Einzelsport waren zu dieser Zeit Alexandra Eckstein, Diana Fuchs, Manuela Fuchs sowie Nadja Raff, die sich
bei vielen Bezirksmeisterschaften und Ranglistenturniere ganz vorne platzieren konnten.

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